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Gründerversammlung des Bundesverbands Digital Construction

Dill Mohammad Khan

Ein neues Kapitel für die Digitalisierung des Bauwesens

Mit der Gründerversammlung des Bundesverbands digital construction beginnt ein neues Kapitel für die Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland. Am 16. Februar 2023 um 18:00 Uhr kommen an der Darmstadt University of Applied Sciences, am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen, Kommilitoninnen und Kommilitonen, Lehrende, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Freundinnen und Freunde zusammen, um gemeinsam den Verein Bundesverband digital construction zu gründen.

Die Atmosphäre der Gründerversammlung ist geprägt von Offenheit, Engagement und dem gemeinsamen Wunsch, die digitale Transformation der Bau- und Planungsbranche aktiv mitzugestalten. Was als Wettbewerbsdisziplin begonnen hat, entwickelt sich nun konsequent weiter: Seit knapp zwei Jahren existiert die Disziplin Digital Construction im Rahmen nationaler und internationaler Wettbewerbe. Aus diesem Wettbewerb, seinen Teilnehmenden, Unterstützenden und dem stetig wachsenden Netzwerk entsteht nun ein bundesweiter Verband. Mit der Vereinsgründung wird aus einer Idee eine Struktur – und aus einer Bewegung eine Organisation.

Ziel und Zweck des Bundesverbands digital construction

Der Bundesverband digital construction verfolgt das Ziel, Bildung, Aus- und Fortbildung sowie bürgerschaftliches Engagement im Bereich der Digitalisierung des Bauwesens nachhaltig zu fördern. Im Mittelpunkt stehen sowohl die berufliche als auch die akademische Bildung in der Baudigitalisierung. Der Verband versteht sich als Plattform, die unterschiedliche Bildungswege, Disziplinen und Berufsbilder miteinander verbindet.

Ein zentrales Anliegen ist es, Berufe, die von der Digitalisierung der Baubranche betroffen sind, sichtbar zu machen und öffentlich zu würdigen. Dazu zählen unter anderem Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Technikerinnen und Techniker, technische Bauzeichnerinnen und Bauzeichner sowie Handwerkerinnen und Handwerker. Der Verband setzt sich dafür ein, ihre Leistungen hervorzuheben, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln und den Austausch zwischen den Disziplinen zu fördern.

Darüber hinaus fördert der Bundesverband digital construction den friedlichen beruflichen Wettbewerb unter den Völkern. Dieser Gedanke ist fest in der DNA des Verbands verankert und spiegelt sich insbesondere in der engen Verbindung zu nationalen und internationalen Wettbewerbsformaten wider.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Vorbereitung, Unterstützung, Durchführung und Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben, wie bilateralen Wettbewerben, EuroSkills und WorldSkills, sowie durch gezielte Maßnahmen zur Nachwuchsförderung. Der Verband versteht Wettbewerbe nicht als Selbstzweck, sondern als Instrument zur Qualitätssteigerung, Persönlichkeitsentwicklung und internationalen Verständigung.

Vorstand und Organisation

Der Vorstand des Bundesverbands digital construction setzt sich aus engagierten Persönlichkeiten aus Praxis, Wissenschaft und Organisation zusammen:

  • Vorsitzender: Dill Mohammad Khan

  • 1. Stellvertreter: Tobias Bretz

  • 2. Stellvertreter: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmitt

  • Schriftführerin: Melina Müller

  • Schatzmeister: Adil Khan

Gemeinsam übernimmt der Vorstand die Verantwortung für den Aufbau, die strategische Ausrichtung und die Weiterentwicklung des Verbands.

Dank an Gründungsmitglieder, Unterstützende und Fördernde

Ein besonderer Dank gilt den Gründungsmitgliedern, die den Bundesverband digital construction von Beginn an mittragen:
Werner Rahn, Ayham Kemand (IBB – Institut für Baubetrieb und Baumanagement), Lodian Binaku, Marie Kühn, Laila Hodroj, Alexander Bran sowie online zugeschaltet Jara Decker, Julian Lühe und Mike de Saldanha (FBA h_da).

Ebenso bedankt sich der Verband bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Förderinnen und Förderern, die diese Initiative ermöglichen und begleiten. Dazu zählen unter anderem Rainer Sailer (Mensch und Maschine Deutschland GmbH), Philipp Müller (Autodesk), WorldSkills Germany, Hubert Romer, Malin Hermann, Jens Bielicke, Stephanie Werth, Johanna-Josefine Leitert, Rüdiger Heidebrecht und Marcus Rasim. Ein besonderer Dank gilt auch all jenen, die bereits ihr Interesse bekunden, Teil dieser Initiative zu werden und den Verband künftig aktiv zu unterstützen.

Ausblick

Mit der Gründerversammlung des Bundesverbands digital construction ist der Grundstein für eine starke, bundesweite Plattform gelegt. Der Verband versteht sich als offenes Netzwerk, das Bildung, Wettbewerb, Innovation und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Ziel ist es, die Digitalisierung des Bauwesens aktiv zu begleiten, Talente zu fördern und den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Nachwuchs nachhaltig zu stärken.

Der Bundesverband digital construction startet mit einer klaren Vision – und mit dem Anspruch, die Zukunft des digitalen Bauens gemeinsam zu gestalten.

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